Karnevalistischer Gottesdienst, Biwak, Veedelszoch und Kinderparty am 15.02.2026
Der Karnevalssonntag der KG Alles onger ene Hoot beginnt traditionell mit dem karnevalistischen Gottessdient pünktlich um 11:11 Uhr. Begleitet wird der Gottesdienst von dem Shalom Chor, der in der Regel gegen Antisemitismus und für Frieden singt. Doch heute stehen in dem Liedblatt nur Lieder aus dem Karneval auf dem Programm. Der Pfarrer Thomas Porwol, ehemaliger Kaplan von St. Vitus, leitet den Gottesdienst mit seiner Begleitung Brigitta.
Nach dem Eröffnungslied die kleine Kirche in unserer Straße begrüßt der Pfarrer die zahlreichen Gäste, darunter die Vertreter des Karnevals aus Hardterbroich und Pesch und die Schützen. In dieser Messe wurden uns die neuesten Erkenntnisse aus der Bibelforschung vermittelt und nach dem nächsten Lied „Refrain: Wir leben alle im Schatten des Doms“, wurde uns die Thematik nähergebracht.
Am Ende kommt es immer so aus: dort, wo der Mann schweigt und die Frau tanzen kann, ist das Paradies. Abgeschlossen wurde es mit unserem Schlachtruf unserer Garde: Alles onger ene Hoot. In einem Zwiegespräch zwischen dem Pfarrer und seiner Begleitung erfuhren wir, dass es im Jahre 2050, in einer atheistischen Welt, nur noch eine Pfarrerei in Deutschland, und zwar in Hardterbroich gibt, in der offiziell 30 Katholiken registriert sind. Am Eingang wird der QR-Code gescannt, und auf dem Smartphone wird per Push Benachrichtigung die Absolution erteilt. Das Taufbecken ist ein Sprudelbad mit LED-Licht. Alles onger ene hoot wurde umbenannt in Alles oder nichts. Die Bruderschaft hat auf dem Marktplatz ein sechs geschossige Mehrzweckhalle gebaut. Von der Rooftop Bar wird gegrüßt, denn der Jugend ist das marschieren mittlerweile zu anstrengend geworden.
Nach dem Lied „Ejal, wat och passeet“ bekamen wir die Info, dass H. Porwol für den bibelnobelpreis nominiert wurde, und er hat ihn angenommen. Des Weiteren erzählte er uns über die archäologische Bombe und was bei geheimen Ausgrabungen an der Kirche gefunden wurde, nämlich das Hardterbroicher Narrentuch.
Übrigens: warum wird in der Kirche so oft Amen gesagt? Es ist die Abkürzung für: Alles mal eine Runde. H. Porwol braucht mehrere Abende, über Monate verteilt, um sich das ganze mit seiner Begleitung auszudenken. Eine reife Leistung!
Nach dem Vortrag von Brigitta wurden die Fürbitten vorgelesen durch Guido Ferfers, Kinderprinzessin Nele II, Monika Ferfers, Ex – Kinderprinzessin Nele I und Sarah Gülzow. Der Chor sang im Anschuss das Lied: Wenn am Himmel die Stääne danze.
Es folgte die Eucharistiefeier mit der Gabenbereitung, dem Hochgebet und der Kommunion, unterbrochen von dem Lied: Peace, Frieden, Shalom, Slam, Frieden fängt bei uns selber an und dem Lied Halleluja.
Zum Ende des Gottesdienstes bedankte sich Guido bei dem Chor, dem Ortspastor, Brigitta und H. Porwol. Nach dem Schlusslied „Drink doch ene met“ bedankte sich der Pastor bei allen und verwies auf unser Biwak, direkt lins vom Ausgang der Kirche.
Das Biwak, bei strahlendem Sonnenschein und im beheizten Zelt, ist sehr gut besucht. Pünktlich startete um 14:11 Uhr der Karnevalszug durch Hardterbroich. Am Zugweg standen, bei immer noch bestem Wetter, relativ viele Menschen. Um 15:30 Uhr startete im prall gefüllten Saal des Pfarrheims die Kinderparty, moderiert von Petra Beckers und Monika Ferfers. Zu Essen gab es für die Kinder Waffeln und Süßigkeiten. Nach der bunten Circuswelt des bekannten Circus Antavia, aus Bergisch Gladbach, mit dem Clown Spagetti, gab es noch eine Verlosung, die sehr gut bei allen ankam.
Um ca. 18:00 Uhr setzte Schneefall ein, und die Veranstaltung wurde aus Sicherheitsgründen um 20:00 Uhr beendet.